Über uns

Das Schaffhauser Barockensemble (Konzertmeisterin Johanna Pfister) wurde 1996 gegründet und bereicherte in seinen Anfängen das Musik- und Kulturleben in Stadt und Kanton Schaffhausen. Ausgehend von kleineren Besetzungen mit variablen Erweiterungsmöglichkeiten wurde es dank seiner kontinuierlichen Arbeit und Qualität sowie der engagierten Spielweise auch in der Ostschweiz und in Zürich erfolgreich engagiert. Ein durchdachtes Quellenstudium, die Vertrautheit mit historischer Spielweise und deren Aufführungspraxis unter Verwendung von historischen Instrumenten prägen die künstlerische Arbeit des Orchesters. Die Farbigkeit barocker Instrumentierung unterstreicht es zudem in der abwechslungsreichen Verwendung diverser Continuo-Instrumente. Komponisten wie Bach, Händel, Vivaldi, Haydn, Mozart oder Cherubini zeugen von der stilistischen Breite vergangener Programme. Die Gattungen Sinfonie oder Solo-Konzert kamen hier ebenso zum Zug wie Kantaten, Messen oder abendfüllende Oratorien. Barocke Schlüsselwerke wie Händels Messias oder Bachs Johannespassion, die h-Moll Messe, das Weihnachtsoratorium u.a. dokumentieren die erfolgreiche Zusammenarbeit mit diversen Dirigenten und Chören.

 

Johanna Maria Pfister Violine

Die in Zürich lebende Violinistin Johanna Maria Pfister ist holländisch-schweizerischer Abstammung. Ihr Violinstudium schloss sie 1996 mit dem Konzertdiplom bei Karen Turpie (BE,SH) ab. 2010/11 folgte ein Nachdiplomstudium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Schwerpunkt alte Musik und eine Weiterbildung bei Petra Müllejans (Konzertmeisterin Freiburger Barockorchester).

J.M. Pfister ist Konzertmeisterin im Schaffhauser Barockensemble so wie im „Ensemble Ü1750“, sie wird als Konzertmeisterin für zahlreiche Orchester- und Chorprojekte engagiert, u.a. am internationalen Bachfest in Schaffhausen.

Über 20 Jahre als Konzertmeisterin an der Kathedrale SG (Ltg. DKM Hans Eberhard) tätig, spielt(e) sie in diversen Orchestern, u.a. Basel Sinfonietta, Capriccio Basel, Dresdner Sinfoniker, Freitagsakademie Bern, Luzerner Sinfonieorchester, Le Concert Lorrain Metz (Fr), Le Buisson prospérant, Zürich.

Im Quintett Malditotango findet J.M. Pfisters tiefe Leidenschaft für den argentinischenTango Ausdruck, sie wurde durch einen Buenos Aires Aufenthalt massgeblich inspiriert/geprägt.